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News

Auszeichnung TOP-DIENSTLEISTER und TOP-EMPFEHLUNG 2021

Die Auszeichnungen für 2021 von ProvenExpert sind da. Wir sind auch dieses Jahr wieder TOP-DIENSTLEISTER und TOP-EMPFEHLUNG.

Wir freuen uns, seit 2018, also für 4 Jahren in Folge, diese Auszeichnungen erhalten zu haben und danken allen Kunden, die klug-finanziert bewertet und damit zu diesem tollen Ergebnis beigetragen haben.

Nunmehr liegen 200 Bewertungen mit 4,97/5,00 Sternen und einer 100% Weiterempfehlungsquote vor.

[Februar 2021]

Neue KfW-Zuschüsse für barrierefreien Umbau

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) hat die Fördermittel für Umbau-Maßnahmen zur Barrierereduzierung für das Jahr 2021 auf 130 Mio. Euro festgelegt. Die Zuschüsse können ab sofort bei der KfW beantragt werden.

Die Fördermittel sollen dazu beitragen, dass Menschen länger in ihrem gewohnten Wohnumfeld bleiben können. Zu den typischen Modernisierungsmaßnahmen zählen der Einbau einer bodengleichen Dusche, das Entfernen von Türschwellen oder der Einbau von Aufzügen.

Für einzelne Maßnahmen vergibt die KfW Zuschüsse in Höhe von 10% der förderfähigen Kosten (max. 5.000 Euro). Wer sein Haus zum Standard „Altersgerechtes Haus“ umbaut, bekommt 12,5% der förderfähigen Kosten (max. 6.250 Euro) von der KfW erstattet. Private Bauherren und Mieter können ihren Förderantrag vor Beginn der Vorhaben im KfW-Zuschussportal online stellen. Mehr Informationen gibt es auf der Internetseite www.kfw.de/455-b.

(Quelle: https://www.asscompact.de/node/41373)

[Februar 2021]

Neue Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)

Mit der neuen „Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)“, hat die Bundesregierung ab 01.01.2021 die bestehenden Programme zur Förderung von Energieeffizienz und Erneuerbaren Energien (EE) u.a. im wohnwirtschaftlichen Gebäudebereich in einem modernisierten und vereinfachten Förderangebot gebündelt, die jeweils in einer Zuschuss- und einer Kreditvariante angeboten werden:

•   BEG-WG (Neubau und Komplettsanierung von Wohngebäuden zum Effizienzhaus)

•   BEG-EM (Sanierung mit Einzelmaßnahmen an Wohngebäuden)

Der Start der neuen Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) erfolgt dabei in zwei Stufen:

Zum 01.01.2021 startet ausschließlich die Zuschussförderung für Einzelmaßnahmen im Teilprogramm BEG Einzelmaßnahme durch das BAFA. Gefördert werden Maßnahmen an der Gebäudehülle, der Anlagentechnik, Erneuerbare Energien für Heizungen, Heizungsoptimierung sowie Fachplanung und Baubegleitung im Zusammenhang mit einer Einzelmaßnahme.

Zum 01.07.2021 startet bei der KfW das BEG Wohngebäude – jeweils als Zuschuss- und Kreditförderung – sowie die Kreditförderung für die Einzelmaßnahmen (BEG EM).

Damit für den Endkunden keine Förderlücke entsteht, können bis zum 30.06.2021 noch wie gewohnt Anträge bei der KfW im Rahmen der Programme „Energieeffizient Bauen und Sanieren“ für Förderkredite für Neubau und Sanierung zum Effizienzhaus/-gebäude und für Einzelmaßnahmen (KfW 151, 152, 153) sowie für Zuschüsse für Effizienzhaussanierungen (KfW 430) und für die Fachplanung/Baubegleitung zu Maßnahmen dieser Programme (KfW 431) gestellt werden.

Die wichtigsten Änderungen im Überblick zum 01.07.2021:

BEG Einzelmaßnahme:

– Erhöhung der förderfähigen Darlehenssumme von 50.000 auf 60.000 Euro pro Wohneinheit

BEG Neubau Effizienzhaus/-gebäude mit Erneuerbare Energien (EE)- und Nachhaltigkeitspaket*:

– Erhöhung der förderfähigen Darlehenssumme von 120.000 auf 150.000 Euro pro Wohneinheit

– Erhöhung des Tilgungszuschusses um 2,50%-Punkte je Effizienzniveau für Wohngebäude

BEG Sanierung Effizienzhaus/-gebäude mit Erneuerbare Energien (EE)- und Nachhaltigkeitspaket*:

– Erhöhung der förderfähigen Darlehenssumme von 120.000 auf 150.000 Euro pro Wohneinheit

– Erhöhung des Tilgungszuschusses um 5,00%-Punkte je Effizienzniveau für Wohngebäude

*Erneuerbare Energien (EE)- und Nachhaltigkeitspaket: Zusätzliche Effizienzklassen bei Wohngebäuden mit höheren Förderhöchstbeträgen und Tilgungszuschüssen.

Entspricht das Vorhaben nicht den neuen Förderbedingungen des Erneuerbare Energien (EE)- und Nachhaltigkeitspakets, gelten weiterhin die bisherigen maximal förderfähigen Darlehenssummen sowie die entsprechenden Tilgungszuschüsse.

Hinweis: Das KfW-Wohneigentumsprogramm 124 ist von den Änderungen nicht betroffen und wird unverändert angeboten.

Weitere Informationen erhalten interessierte Personen auch bei der KfW, u.a. unter www.kfw.de, oder Ihrem Energieberater.

[Januar 2021]

Aufteilung der Maklerprovision seit dem 23.12.2020

Seit dem 23. Dezember ist die gesetzliche Neuregelung zur Aufteilung der Maklerprovision in Kraft getreten. Käufer profitieren aber nicht zwangsläufig von Aufteilungspflicht!

Das neue „Gesetz über die Verteilung der Maklerkosten bei der Vermittlung von Kaufverträgen über Wohnungen und Einfamilienhäuser“ schreibt die Aufteilung der Provision wie folgt vor:

•   Haben beide Parteien dem Makler einen Lohn versprochen, ist dies nur gültig, wenn beide Parteien die Courtage in gleicher Höhe schulden.

•   Hat nur eine Partei den Maklervertrag abgeschlossen, muss diese auch mindestens die Hälfte des Maklerlohns bezahlen.

Nun kann der Verkäufer entscheiden, an welchen Interessenten er die Immobilie veräußert. Häufig handelt es sich um denjenigen, der den höchsten Preis bezahlen will.

Wenn dieser zu seinem Preisangebot steht, wird ein Notartermin vereinbart. In der Vergangenheit hatte sich die Aufteilung der Maklerprovision zwischen Käufer und Verkäufer ohne gesetzliche Regelung schon in 11 Bundesländern eingebürgert. In Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg und Hessen war es allerdings bislang üblich, dass die Dienste des Maklers für den Verkäufer kostenfrei waren, während der Käufer eine Provision zwischen 5% und 6% zuzüglich Mehrwertsteuer zu entrichten hatte. Dort werden sich die Maklerkosten beim Immobilienerwerb für den Käufer künftig deutlich reduzieren.

Die Regelungen zur Aufteilung der Maklerprovision gelten nur für den Kauf von Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen durch natürliche Personen. Wer aber z.B. als Kapitalanleger ein Mehrfamilien-haus erwirbt, muss je nach Konditionen des Maklers auch künftig unter Umständen einen höheren Provisionsanteil tragen als der Verkäufer. Auch beim Erwerb von Wohnhäusern durch juristische Personen – etwa durch eine GmbH – oder beim Kauf von Gewerbeimmobilien gilt die Pflicht zur Provisionsteilung nicht.

Spannend bleibt die Frage, in welchem Umfang Immobilienkäufer von der Neuregelung profitieren. Zunächst sinken die Kaufnebenkosten dort, wo bislang der Verkäufer die Provisionslast allein zu tragen hatte. Wer nun statt bisher 6% nur noch 3% Provision zuzüglich 19% Mehrwertsteuer bezahlen muss, spart bei einem Kaufpreis von 400.000 Euro satte 14.280 Euro an Provisionskosten. Weil die Maklerprovision meist aus eigenen Mitteln beglichen wird, lässt sich die Eigenkapitalquote entsprechend verbessern.

Allerdings wird das Einsparpotenzial wohl stark vom Verhältnis von Angebot und Nachfrage abhängen. Wo der Immobilienmarkt angespannt und die Nachfrage hoch ist, dürfte es so manchem Verkäufer gelingen, den eigenen Provisionsanteil über einen entsprechend höheren Kaufpreis zu refinanzieren.

Immerhin: Wenn dem Verkäufer der Provisionssatz zu hoch ist und er den Makler herunterhandelt, sinken auch automatisch die Provisionskosten für den Käufer. Wie sich die übliche Käuferprovision in den einzelnen Bundesländern genau entwickeln und ob die Teilung eventuell auch Auswirkungen auf die Kaufpreise insgesamt haben wird, wird sich wohl in den kommenden Monaten zeigen.

In Fachkreisen stößt die Neuregelung zur Aufteilung der Maklercourtage überwiegend auf Zustimmung. So rechnet Immobilienexperte Michael Voigtländer vom Kölner Institut der deutschen Wirtschaft (IW) mit sinkenden Provisionssätzen. Seine Begründung: In Metropolen mit hoher Nachfrage seien Verkäufer nun an der Auswahl eines möglichst preisgünstigen Maklers interessiert, wenn sie die Hälfte der Kosten selbst übernehmen müssen. Er verweist auf Länder wie die Niederlande oder Schweden, wo die Verkäufer die Maklercourtage tragen und diese im Schnitt nur rund 2% beträgt.

Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) als Spitzenverband der Immobilienwirtschaft begrüßt, dass nun bundesweit einheitliche Regelungen gelten. ZIA-Geschäftsführerin Sun Jensch betont: „Das schafft Vertragssicherheit und Transparenz.“.

[Januar 2021]

Maklerkosten werden künftig geteilt

Für alle Immobilienkäufer von der Bundesregierung gute „vorweihnachtliche Nachrichten“.

Die Praxis, dass Käufer vollständig oder zum überwiegenden Teil die Maklerkosten übernehmen, wenn der Makler nur vom Verkäufer bestellt wurde, wird ab dem 23.12.2020 beendet. Die vom Käufer zu zahlenden Kosten sollen dann nur noch maximal 50 Prozent des gesamten Maklerlohns betragen.

Außerdem ist der Käufer auch erst zur Zahlung der Kosten verpflichtet, wenn der Verkäufer nachweist, dass er seinen Anteil gezahlt hat.

Mehr dazu unter: https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/maklerkosten-werden-kuenftig-geteilt-1752916

[Dezember 2020]

Verlängerung Baukindergeld bis 31.03.2021

Seit September 2018 gibt es das Baukindergeld, das eigentlich Ende 2020 enden sollte.

Das Förderprogramm mit dem Ziel Familien und Alleinerziehende mit kleinem und mittlerem Einkommen beim Bau oder Kauf einer Immobilie finanziell unterstützen, wird abweichend von der ursprünglichen Ausrichtung bis 31. März 2021 verlängert. Bis zu diesem Datum muss also der Kaufvertrag unterzeichnet oder eine Baugenehmigung erteilt sein.

Weiterhin gibt es pro kindergeldberechtigtem Kind, das im Haushalt lebt, zehn Jahre lang einen Förderbetrag von 1.200 Euro jährlich. In Summe sind das in zehn Jahren immerhin 12.000 Euro pro Kind. Einer anspruchsberechtigten Familie mit zwei Kindern stehen somit z.B. insgesamt 24.000 Euro zu. Gefördert wird von der KfW aber nur der, der ein Haushaltseinkommen von maximal 90.000 Euro bei einem Kind plus 15.000 Euro für jedes weitere Kind erzielt.

Weiterhin wichtig: die Förderung gewährt die KfW nur dann, wenn zum ersten Mal eine Immobilie (von nicht in gerader Linie verwandten Verkäufern) erworben wird, diese also nicht geerbt oder geschenkt wurde oder ein Nießbrauchrecht darauf besteht.

Bis August 2020 hatten sich bereits 260.500 Familien und Alleinerziehende die Förderung gesichert.

Baukindergeld dient (auch weiterhin) nicht als Eigenkapital, aber über Sondertilgung ist es bei vielen Banken möglich, dass Baukindergeld sinnvoll zur Entschuldung eingesetzt werden kann.

Weitere ausführliche Informationen zu den Bedingungen, zur Antragstellung etc. findet sich u.a. auf der Internetseite der KFW. Oder kommen Sie gerne auf uns zu, wir beraten Sie gern.

[Oktober 2020]

Ist mein Haus gegen Radon gesichert?

Reichert sich Radon in Innenräumen von Häusern an, kann es Lungenkrebs verursachen.

Ob sich in einem Gebäude eine hohe Radon-Konzentration anreichern kann, hängt von verschiedenen Faktoren ab:   

– Wenn das Gebäude in einem Gebiet liegt, wo eine hohe Radon-Konzentration zu erwarten ist.

– Wenn das Gebäude keine durchgehende Grundplatte aus Beton besitzt.

– Wenn das Gebäude vor 1960 errichtet wurde und keine moderne Isolation besitzt.

– Wenn das Gebäude nicht unterkellert ist.

– Wenn sich Aufenthaltsräume im Keller befinden.

– Wenn im Keller Spalten, Risse, offene Böden oder nicht abgedichtete Leitungsdurchführungen vorhanden sind.

Der Schutz vor Radon und seinen Risiken für die Gesundheit ist im Strahlenschutzgesetz und in der Strahlenschutzverordnung geregelt.

Infos zum Schutz vor Radon gibt es beim Bundesamt für Strahlenschutz:

https://www.bfs.de/DE/themen/ion/umwelt/radon/schutz/massnahmen.html

[Oktober 2020]

Sparvorteile im Alter bei Immobilieneigentum

Eine aktuelle Sonderauswertung des Statistischen Bundesamtes im Auftrag des Verbandes der Privaten Bausparkassen zeigt, wie das Fachmagazin AssCompact berichtet, wie viel Miete Rentner durch eine eigene Immobilie im Schnitt sparen.

Rentner, die in den eigenen vier Wänden wohnen, sparen demnach im Schnitt monatlich 669 Euro Miete. Das entspricht rund 35% ihrer durchschnittlichen gesetzlichen Rente von 1.930 Euro pro Haushalt.  Deutliche Unterschiede zeigen sich zwischen West- und Ostdeutschland aufgrund von Mietpreisen und Rentenhöhen.

In Westdeutschland müsste im Schnitt eine fiktive Miete in Höhe von 692 Euro pro Monat gezahlt werden. Die Mietersparnis macht hier 36,7% der pro Rentnerhaushalt gezahlten durchschnittlichen gesetzlichen Rente von 1.887 Euro aus.

In Ostdeutschland fällt sowohl die absolute als auch die prozentuale Ersparnis niedriger aus. Sie liegt aber immer noch auf einem relativ hohen Niveau. So beläuft sich in den neuen Bundesländern inklusive Berlin die unterstellte monatliche Zahlung auf 548 Euro oder 25,4% der monatlichen Rentenleistung, die hier bei 2.155 Euro pro Rentnerhaushalt liegt, der im Wohneigentum lebt.

[August 2020]