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🏡 Lastenzuschuss – „das Wohngeld für Eigentümer“

Auch Eigentümerinnen und Eigentümer können bei hohen Wohnkosten Hilfe bekommen: Der sogenannte Lastenzuschuss ist das „Wohngeld“ fürs eigene Zuhause.

💡 Was bringt’s?

Er hilft Haushalten mit geringem Einkommen, ihre laufenden Kosten fürs Eigenheim zu stemmen und angemessen zu wohnen.

📊 Wovon hängt die Höhe ab?

  1. Haushaltsgröße
  2. Einkommen
  3. Belastungen wie Kredite, Nebenkosten & Grundsteuer

📝 So beantragen Sie ihn:

Bei der örtlichen Wohngeldbehörde – oft auch online möglich.

📂 Das brauchen Sie:

Einkommensnachweise, Kostenbelege und Unterlagen zur Immobilie (Grundbuchauszug/Darlehensvertrag etc.).

⚠️ Wichtig:

Kein Anspruch besteht, wenn bereits andere Sozialleistungen (z. B. Bürgergeld oder Grundsicherung) bezogen werden.

👥 Wer kann ihn bekommen?

Selbstnutzende Eigentümer, Erbbauberechtigte oder Personen mit eigentumsähnlichen Wohnrechten.

👉 Ziel: Wohnen im eigenen Zuhause bezahlbar halten.

🔎 Weitere Infos hier finden sich beim Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen auf der Webseite unter https://t1p.de/9tmqfden wie dem Wohngeld-Plus-Rechner unter https://t1p.de/hs7rx.

[Mai 2026]

Die rosigen Aussichten sind dahin…

… titelt tagesschau.de und verweist auf mögliche Zinserhöhungen in den 7 wichtigsten Wirtschaftsnationen (G7).

Mehrere große Notenbanken entscheiden also diese Woche über die Zinsen – und die Märkte schauen gespannt zu. 📉📈

Noch ist unklar, ob die Geldpolitik streng bleibt oder es zu Erhöhungen oder gar Senkungen kommt, denn die Inflation ist noch nicht endgültig gebannt.

Angesichts des weiter anhaltenden Iran-Kriegs dürften alle Notenbanken zunächst wohl weiter abwarten.

Mehr dazu unter: https://t1p.de/a6ozp

[April 2026]

Kölner Haie 2026/27

Auch wenn es diese Saison für die Kölner Haie 🦈❤️🤍 nicht für die Meisterschaft gereicht hat 😢, stehen wir auch in der kommenden Saison als Supporter dem KEC weiterhin zur Seite 👍👏💪

Als Supporter werden wir dann wieder ab und zu live dabei sein, wenn es im Haifischbecken rund geht 🏟️

Haie geben niemals auf, daher wieder den Meistertitel im Blick und mit Biss neu angreifen 😈

[April 2026]

Erschwinglichkeit: Oft fehlt nicht das Einkommen, sondern Eigenkapital

Unser Partner Prohyp berichtet zur Einschätzung der aktuellen Erschwinglichkeit von Immobilien aktuell folgendes:

Von den Mieterhaushalten, deren Bewohnerinnen und Bewohner zwischen 30 und 44 Jahre alt sind, verfügen zwar 39 % über ein ausreichendes Einkommen für die Finanzierung einer regionaltypischen Wohnimmobilie. Allerdings haben nur 5,7 % genügend Geld angespart, um die Kaufnebenkosten und darüber hinaus noch 20 % des Kaufpreises aus Eigenkapital zu finanzieren. Das zeigt die aktuelle Ausgabe des Erschwinglichkeitsbarometers von LBS Research und dem Marktforschungsinstitut empirica. Im Vorjahr erreichten noch 40 % der befragten Haushalte die Einkommensschwelle und 5,8 % die Eigenkapitalschwelle. Damit scheitere der Erwerb von Wohneigentum häufiger an fehlendem Eigenkapital als an zu niedrigem Einkommen, schreibt LBS Research im Kommentar zur Marktstudie. 

Wenn es um die Anspardauer für das Eigenkapital beim Immobilienerwerb geht, gibt es laut einer aktuellen Studie des Kiel Instituts für Weltwirtschaft große regionale Unterschiede. Wer ein Fünftel seines verfügbaren Einkommens spart, hat im Kyffhäuserkreis schon nach knapp vier Jahren ausreichend Eigenkapital für eine durchschnittliche Immobilie. In der Region München beträgt die Spardauer hingegen weit über 20 Jahre. Grund für die Differenzen seien auch hohe Erwerbsnebenkosten, schreiben die Studienautorinnen und -autoren. So benötigen Sparerinnen und Sparer in Berlin oder Frankfurt mehr als drei Jahre, um alleine die Aufwendungen für Notar und Grunderwerbsteuer anzusparen. Besonders schwierig sei der Weg zum Wohneigentum für junge Menschen, schreibt die WirtschaftsWoche unter Berufung auf verschiedene Studien. Bei Käuferinnen und Käufer, die mit Mitte Zwanzig eine Immobilie erwerben, seien Beleihungsausläufe über 90 % die Regel. 

s. auch LBS Research, Kiel Institut für Weltwirtschaft, WirtschaftsWoche

[April 2026]

499 Top-Bewertungen – der Meilenstein ist fast erreicht

Wir freuen uns, dass wir bald den Meilenstein von 500 Top-Bewertungen mit der Gesamtnote „sehr gut“ (im Schnitt 4,96/5) erreicht haben. Und weiterhin liegt die Empfehlungsquote bei 100% – natürlich von echten Baufinanzierungskunden…

Ein großes Dankeschön an alle Kunden, die das möglich gemacht haben! Dies soll Ansporn sein, auch weiterhin mit vollem Einsatz jederzeit für die Kunden da zu sein und auch zukünftig alles zu geben.

Hier geht es auf direktem Weg zu den Bewertungen: https://www.provenexpert.com/klug-finanziert-de/

Zur Echtheit der Bewertungen siehe: https://klug-finanziert.de/impressum/

[April 2026]

Haus gekauft? Diese 2-Wochen-Frist nicht verpassen!

Der Kaufvertrag ist unterschrieben, die Freude riesig – endlich Eigentum! Aber jetzt kommt ein Punkt, den viele Käufer übersehen: Das Finanzamt muss innerhalb von 2 Wochen informiert werden.

Viele denken: „Das macht doch der Notar.“ ABER: leider darf man sich nicht darauf verlassen, selbst wenn dies gängige Praxis ist. Auch wenn der Notar alles beurkundet, gilt: der Käufer ist selbst verantwortlich, dass die Meldung rechtzeitig erfolgt.

Was passiert, wenn Frist verpasst wurde, zeigt ein Beispiel von Haus & Grund Rheinland Westfalen hier https://t1p.de/ztw4k auf, bei dem es um die grunderwerbsteuerliche Rückabwicklung eines rückgängig gemachten Geschäfts ging, also am Ende um eine Steuerrückerstattung. Diese war aufgrund der Fristversäumnis nicht mehr möglich, so das Urteil des Bundesfinanzhofs in diesem Fall.

Wichtig: Laut Bundesfinanzhof haftet nicht der Notar, sondern der Käufer.

Tipp: aktiv nachfragen beim Notar, ob die Anzeige ans Finanzamt gemacht ist – und nicht einfach darauf verlassen. Ein kurzer Check kann viel Ärger ersparen.

Quelle: Haus & Grund Rheinland Westfalen (13.02.2026): „Grundstücksgeschäft: Für Meldung ans Finanzamt nicht auf den Notar verlassen!“ s. https://t1p.de/ztw4k

Hinweis Haus & Grund Rheinland Westfalen: Entscheidungen der Rechtsprechung sind sehr komplex. Eigene juristische Bewertungen ohne fachkundige Kenntnis sind nicht empfehlenswert. Ob dieses Urteil auch auf Ihren Sachverhalt Anwendung findet, kann Ihnen als Mitglied daher nur ein Rechtsberater in einem Haus & Grund – Ortsverein erklären.

[April 2026]

Iran-Krieg treibt Bauzinsen nach oben

Der anhaltende Konflikt im Iran wirkt sich spürbar auf Wirtschaft und Immobilienmarkt aus und unser Partner Prohyp hat folgendes dazu zusammengetragen:

* Steigende Ölpreise erhöhen die Inflation

* Wirtschaftswachstum wird gebremst

* Renditen deutscher Bundesanleihen steigen deutlich

Die Folge: die Bauzinsen ziehen an – viele Finanzierungen liegen wieder über 4% und belasten die Leistbarkeit für Käufer.

Als „Referenzzins“ von der KfW im Programm Wohneigentum (124): hier liegt der Sollzins – Stand 31.03.2026 – bei 4,24% (10 Jahre fest, Laufzeit 35 Jahre).

ING-Chefvolkswirt Carsten Brzeski „(…) je länger der Krieg dauern wird, desto höher werden die Auswirkungen auf die Inflation und desto stärker sind die Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum”. Er erwartet zwar keinen Inflationssprung wie 2022, dennoch bleibt die Entwicklung angespannt.

[April 2026]

Was ältere Immobilieneigentümer finanziell bewegt

Rainer Hagenbucher, Fachbereichsleiter der Allianz Baufinanzierung, hat in AssCompact dazu einen Beitrag veröffentlicht, der sich damit beschäftigt. Der Artikel findet sich unter: https://t1p.de/0iz6j

Hier eine kurze Zusammenfassung:

Viele Menschen über 60 möchten im eigenen Zuhause alt werden. Doch oft fehlt es an Barrierefreiheit, Liquidität oder einem klaren Plan für Modernisierung, Pflege und Vermögensweitergabe.

Die wichtigsten Erkenntnisse:

Hoher Sanierungsbedarf: Drei Viertel der Immobilien sind nicht barrierefrei – Umbauten kosten häufig 20.000–50.000 €.

Finanzierung als Hürde: 40% sehen die Finanzierung als größtes Problem, viele können Modernisierungen nicht aus eigenen Mitteln stemmen.

Darlehen als Lösung: Spezielle Immobiliendarlehen schaffen Liquidität für Umbauten, Pflege oder eine Zusatzrente – ohne Verkauf.

Unterstützung der Familie: Über 60% möchten Vermögen an Kinder und Enkel weitergeben, viele haben bereits übertragen.

Positive Finanzlage: Rund 80% schätzen ihre Situation im Alter gut ein.

Sorge vor Pflegekosten: Mehr als 40% befürchten, dass hohe Ausgaben das Erbe aufzehren.

Wichtig: Eine realistische Finanzplanung verbindet Lebensqualität im Alter mit dem Wunsch, etwas zu vererben.

[März 2026]

Kostenübernahme für Schadenssuche bei Leitungswasserschäden durch Versicherer?

Hoffentlich widerfährt es keinem, aber leider kommt es dennoch vor. Gut zu wissen, ob die Kosten da von der Versicherung gezahlt werden (müssen). Hierzu hat AssCompact von einem aktuellen Urteil des OLG berichtet.

Highlights des Artikels:

– Versicherer muss auch zahlen, wenn die genaue Ursache später nicht feststellbar ist.

– Entscheidend ist eine ex-ante-Betrachtung: waren die Maßnahmen zum Zeitpunkt sinnvoll und erforderlich?

– Im entschiedenen Fall: Versicherung musste rund 9.700 € zahlen.

– s. OLG Hamburg, Urteil vom 06.06.2025 – Az: 9 U 4/24

Zum gesamten Artikel geht es hier: https://t1p.de/bg3q2.

[März 2026]