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Verbesserung Bestellerprinzip für Immobilienkäufer

Die Große Koalition hat konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Situation von Mietern und Immobilienkäufern beschlossen. Sie beinhalten auch die umstrittenen Punkte Bestellerprinzip und Mietpreisbremse.

Der für Immobilienkäufer sicher wichtigste Punkt: beim Kauf von Wohneigentum soll derjenige, der den Makler nicht beauftragt hat, in Zukunft nur noch maximal 50% der Maklergebühr zahlen. Den Rest trägt der Besteller. Der Nichtbesteller muss die Gebühr darüber hinaus nur dann zahlen, wenn der Auftraggeber seinen Anteil bezahlt hat. Zahlt beispielsweise der Verkäufer keine Maklergebühren, dürften somit auch dem Käufer keine Kosten in Rechnung gestellt werden.

Hier mehr erfahren: https://www.asscompact.de/node/36229 .

[August 2019]

Negative Zinsen für Baugeld?

Wie die FAZ (siehe www.faz.net) berichtet, erwarten die ersten Experten, dass bald erste Angebote mit Minuszinsen in der privaten Baufinanzierung auch in Deutschland auftauchen.

Zwar möchten die Banken natürlich möglichst die Null halten; aber sollte es die Wettbewerbssituation erfordern, werden sicher die Banken handeln und mit negativen Zinsen an den Markt gehen.

Technische Schwierigkeiten, solche Pläne umzusetzen, gibt es wohl noch, aber auch hier wird an ersten Lösungen gearbeitet.

In Dänemark gibt es bereits negative Baugeldzinsen, jedoch liegen die effektiven Zinsen durch Gebühren, die in Deutschland zumeist nicht zulässig sind, dort dennoch weiterhin im positiven Bereich. Echte Negativzinsen sind dies also auch (noch) nicht.

Die Entwicklung bleibt wie immer abzuwarten. Und Kunden sollten sich nicht zu sehr darauf einstellen, dass negative Zinsen – trotz Expertenmeinungen – schnell bzw. überhaupt zur Realität werden.

[August 2019]

Neue und bessere Bedingungen bei der KfW

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) passt per 01. Oktober 2019 ihre Programmkonditionen wie folgt an:

Wohneigentumsprogramm (124): Erhöhung des maximalen Kreditbetrags von EUR 50.000 auf EUR 100.000

Wohneigentumsprogramm (124), Altersgerecht Umbauen (159), Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit (167): Verlängerung der bereitstellungsprovisionsfreien Zeit von 4 auf 12 Monate.

Die Änderungen gelten für alle Anträge, die ab dem 01.10.2019 bei der KfW eingehen.

[August 2019]

Kaufen immer noch attraktiv

Finanztest berichtet in der Ausgabe 08/2019 darüber, dass dank niedriger Zinsen ein Kauf trotz gestiegener Preise immer noch lohnend sein kann.

Als Rat gibt Finanztest folgendes mit auf den Weg:

1. der Kaufpreis sollte nicht mehr als das 25-fache der Jahresmiete betragen und in den gefragten Zentren nicht mehr als das 30-fache.

2. Mindestens 10% des Kaufpreises zuzüglich der Kaufnebenkosten (Grunderwerbsteuer, Notar/Gericht und ggf. Makler) sollten aus eigenen Mitteln aufgebracht werden, kombiniert mit langer Zinsbindung von 15 oder 20 Jahren.

Wo bzw. wie die Mieten gestiegen sind und wie die Prognosen lauten bzw. wo noch Eigentum günstig zu erwerben ist, hat Finanztest ebenfalls für 115 Städten und Kreisen ausführlich dargestellt. Unter https://www.test.de/Immobilienkauf-Wo-das-Investment-jetzt-lohnt-4865683-0/ können Sie alles nachlesen (im Einzelabruf EUR 3,00).

[August 2019]

Baugenehmigung — Ab wann und wofür sie benötigt wird

Unser Partner Bauglück, von der aus dem TV bekannten Fachanwältin Manuela Reibold-Rolinger gegründet, klärt in einem Beitrag über die Baugenehmigung auf.

Erfahren Sie mehr zu diesem so wichtigen Punkt, denn die Genehmigungsphase eines Bauprojektes ist gleichzeitig die Startphase für das Bauprojekt.

Dass man ein Bauvorhaben vor Baubeginn genehmigen lassen muss, ist sicher jedem Bauherren klar. Aber immer wieder kommt es aber zu Überraschungen, Mehrkosten und Zeitverzug, wenn der Bauherr sich mit dieser -so wichtigen- Phase nicht mit der gehörigen Intensität befasst.

Sie finden den o.g. Beitrag unter https://bauglueck.de/baugenehmigung-ab-wann-und-wofuer/.

[August 2019]

Wohngeld als Lastenzuschuss für Eigentümer

Durch die geplante Wohngeldreform für 2020 steigt die Zahl der Empfängerhaushalte von rd. 480.000 auf rd. 660.000, so ein Bericht von Haus und Grund.

Was viele nicht wissen: nicht nur Mieter haben bei Bedürftigkeit Anspruch auf Wohngeld, auch Eigentümer, dann aber Lastenzuschuss genannt. Voraussetzung ist die Eigennutzung der Immobilie.

Egal ob Wohnung, Haus oder Mehrfamilienhaus können Eigentümer für folgende Kosten einen Lastenzuschuss erhalten: Ausgaben für Baukredite, Instandhaltungs-/Instandsetzungskosten, Grundsteuer und andere Grundbesitzabgaben, Versicherungsbeiträge und bestimmte Heizkosten.

Voraussichtlich werden die neuen Regelungen ab 01.01.2020 in Kraft treten und für das Jahr 2020 ein Volumen von rd. EUR 1,2 Milliarden ausmachen.

[August 2019]

Darauf legen Männer und Frauen bei Immobilien Wert

Bei den Extras rund um den Hauskauf gehen die Vorstellungen von Mann und Frau schnell auseinander. AssCompact berichtet über eine aktuelle Umfrage des Immobiliendienstleisters McMakler.

So ist für acht von zehn Männern ein Carport ein absolutes Muss beim Hauskauf. Beim weiblichen Geschlecht findet sich der Carport nur auf Platz drei. Lediglich zwei von zehn Frauen halten einen Carport für kaufentscheidend. „Hauptsächlich sind es die männlichen Kaufinteressenten, die bereits beim ersten Kontakt mit unseren Maklern nach den Unterbringungsmöglichkeiten für ihr Auto fragen. Frauen dagegen achten eher auf Extras, die für eine angenehme Wohlfühlatmosphäre im Haus sorgen“, erklärt Lukas Pieczonka, Gründer und Geschäftsführer von McMakler.

Zu diesen Wohlfühl-Extras, die Frauen wichtig sind, zählt die Fußbodenheizung. Sie rangiert bei insgesamt 86% weiblichen Befragten ganz oben auf der Wunschliste. Bei den männlichen Umfrageteilnehmern legen immerhin auch 40% auf eine Fußbodenheizung Wert. Platz zwei der Rangliste bei den Frauen belegt mit 56% der Kamin. Doch auch 35% der Männer schätzen einen Kamin, der in deren Beliebtheitsskala damit auf Platz 4 landet.

Gleich hinter dem Carport folgt im Ranking der Männer die Smart-Home-Technologie. Auf dieses Extra legen laut Umfrage 61% der Männer beim Hauskauf besonderen Wert. „Das Thema Smart Home nimmt immer weiter zu“, erklärt Pieczonka. „Wer schon beim Kauf einer Immobilie auf Smart-Home-Extras achtet, muss sie im Nachgang nicht teuer einbauen lassen. Das haben auch unsere Kaufinteressenten erkannt, wobei die Nachfrage bei den Männern wesentlich höher ist als bei den Frauen“, so Pieczonka weiter. Beim weiblichen Geschlecht löse das Thema Smart Home keine Begeisterungsstürme aus. Nur etwa 4% der Frauen würden der McMakler-Umfrage zufolge gezielt nach Smart-Home-Technologie im Haus fragen. Damit findet sich dieses Extra im Ranking der Frauen auf dem letzten Platz.

Bei Pool, Jacuzzi und Sauna herrscht relative Einigkeit unter den Geschlechtern. So legen nur 10% der Befragten auf solche Wellness-Extras Wert. Bei den Männern möchten 13% nicht auf einen Pool oder Jacuzzi verzichten und 16% nicht auf eine Sauna. Damit bilden solche Extras das Schlusslicht im Ranking der Männer. Bei den Frauen finden sich Pool, Jacuzzi und Sauna ebenfalls ganz hinten, nur auf Smart-Home-Extras wird noch weniger Wert gelegt.

Suchen Sie eine Immobilie? Dann stehen wir für weitere Fragen und eine Finanzierung gerne zur Verfügung! Ob im Großraum Köln, Bonn oder dem Rhein-Sieg-Kreis sind wir ganz in Ihrer Nähe und gerne persönlich für Sie da!

[Juli 2019]

Firmenkredit / Unternehmenskredit

Über neue Kooperationen bieten wir nun auch gerne umfassende Produkte im Bereich Businesskredit an!

Dies können sein: Betriebsmittelkredit, Investitionskredit, Finanzierung mit Fördermitteln (z.B. KfW-Unternehmerkredit), Kontokorrentkredit, Wachstumsfinanzierung, Leasing, Factoring, Einkaufsfinanzierung, Lagerfinanzierung, Sale-an-Leaseback. Das alles neben weiterhin der gewerblichen Immobilienfinanzierung!

Über 250 Partner sind im Vergleich möglich, wie z.B. Lendico, iwoca, Deutsche Bank, Commerzbank, UniCredit, Deutsche Handelsbank, elbefinanzgruppe…

Bei der genutzten Plattform steht mit der ING als Investor auch eine rennomierte Bank dahinter.

Zusagen sind in bis zu 24 Stunden und Auszahlungen in 3-7 Tagen möglich! Aktuell werden bei unserem Partner ca. 1.000 Anfragen/Monat bearbeitet.

Wünschen Sie einen unkomplizierten Firmenkredit / Businesskredit? Dann sprechen Sie uns gerne an!

[Juli 2019]

Immer mehr ältere Menschen im Würgegriff der Wohnkosten

AssCompact berichtet von einer aktuellen Studie von DIW und DZA. Danach werden die steigenden Wohnkosten in Deutschland vor allem für ältere Menschen immer mehr zur Belastung bis hin zur Überbelastung.

Die wachsenden Wohnkosten hierzulande stellen insbesondere für ältere Menschen ab 65 Jahren zunehmend ein Problem dar, zumal ihre Einkommen nicht im selben Maße steigen. In der Folge werden Wohnkosten für immer mehr ältere Menschen zur Belastung; für etliche von ihnen stellen sie sogar eine Überbelastung dar. Zu diesen Ergebnissen kommt eine gemeinsame Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und des Deutschen Zentrums für Altersfragen (DZA). Die Analyse basiert auf Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) und des Deutschen Alterssurvey.

Laut Studie gaben Mieterhaushalte mit einer Referenzperson ab 65 Jahren im Jahr 2016 durchschnittlich 34% ihres Einkommens für Wohnen aus – das heißt für Miete und Nebenkosten. Dagegen mussten Eigentümerhaushalte lediglich 15% ihres Einkommens für die laufenden Wohnkosten ausgeben, also für Zins- und Tilgungszahlungen von Immobilienkrediten sowie Nebenkosten. Seit 1996 haben die Wohnkosten für Mieter ab 65 Jahren deutlicher zugelegt (+101%) als für Eigentümer (+77%).

Anteilig gibt es unter Älteren mehr Eigentümerhaushalte als noch vor 20 Jahren (45% gegenüber 56%), aber dieser Umstand sei laut DIW und DZA insbesondere darauf zurückzuführen, dass immer mehr Ältere aus den höheren Einkommensklassen über Wohneigentum verfügen. Demgegenüber wohnt die Mehrheit der älteren Haushalte mit niedrigen Einkommen zur Miete. Unter den 20% mit den niedrigsten Einkommen in dieser Altersklasse beläuft sich der Mieteranteil auf 66%. Insbesondere diese Gruppe ist von den stark steigenden Wohnkosten extrem belastet.

Von einer hohen Belastung ist die Rede, wenn für die Wohnkosten eines Haushalts 30% und mehr seines Nettoeinkommens anfallen. Dies lag der Studie zufolge im Jahr 2016 bei zwei Drittel der Mieterhaushalte mit einer Referenzperson ab 65 Jahren vor. Bei 38% der Mieterhaushalte liegt sogar eine Überbelastung durch die Wohnkosten vor, da sie 40% und mehr des Haushaltseinkommens für Miete und Nebenkosten aufbringen müssen. Im Jahr 1996 zeigte sich noch ein anderes Bild: 38% der Mieterhaushalte waren von einer hohen Belastung (über 30%) und 22% von einer Überbelastung (über 40% des Einkommens) betroffen.

„Ältere Menschen mit niedrigen Einkommen leben deutlich häufiger zur Miete als andere in dieser Altersklasse und gerade sie sind mit einem rasanten Anstieg der Wohnkosten konfrontiert. Das heißt: Wohnraum ist für zunehmend viele Seniorinnen und Senioren unbezahlbar“, unterstreicht die Studienautorin Laura Romeu Gordo vom DZA. Vor allem für allein lebende Mieter ab 65 Jahren ist die Lage prekär: Sie müssen im Schnitt über ein Drittel ihres Einkommens für die laufenden Kosten ihrer Wohnung aufbringen.

Die Studienautoren schlagen mehrere Lösungsansätze vor, darunter die Förderung des Wohneigentums. Diese Maßnahme würde sich allerdings erst langfristig auswirken, da der Wohnungs- oder Häuserkauf meist eher in jüngeren Jahren erfolgt. „Ein zweiter Ansatz, ist für ausreichende Einkommen der Betroffenen zu sorgen“, erklärt Markus Grabka, Verteilungsforscher am DIW Berlin und Studienautor. „Die dynamisierte Anpassung des Wohngelds, die die Bundesregierung plant, ist sicherlich ein Schritt in diese Richtung.“ Als dritten Lösungsansatz führen die Studienautoren den sozialen Wohnungsbau an. Sie plädieren für den Bau von mehr Sozialwohnungen, vor allem in und um Großstädte. „Hierbei sind die Bedürfnisse älterer Menschen zu beachten, zum Beispiel kleine, barrierefreie Wohnungen“, so Laura Romeu Gordo.

Möchten Sie sich im Alter von steigenden Mietkosten befreien? Wir stehen Ihnen gerne in Sachen Immobilienkauf und Finanzierung, ob im Rhein-Sieg-Kreis, Bonn, Köln, dem Rhein-Erft-Kreis oder dem Rheinisch-Bergischen-Kreis, auch persönlich zur Verfügung!

[Juli 2019]