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So steigern Photovoltaik und Wärmepumpe den Wert einer Immobilie

Wie AssCompact berichtet, hat ImmoScout24 analysiert, wie sich Photovoltaik auf dem Dach oder eine Wärmepumpe auf die Häuserpreise auswirken:

Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen gelten als ein geeignetes Mittel, um das Eigenheim auf einen guten Energiestandard zu bringen. Dies wirkt sich auf den Preis aus, wie eine Auswertung von ImmoScout24 zum Zusammenhang von Angebotspreisen und Ausstattung von Heizungssystemen, die ohne fossile Brennstoffe funktionieren, verdeutlicht. 

„Hausbesitzer:innen müssen sich im Zuge der Energiewende mit neuen Formen des Heizens auseinandersetzen. Bereits jetzt können wir sehen, dass eine moderne Energieversorgung und eine höhere Energieeffizienzklasse sich positiv auf den Wert der Immobilie auswirken“, erklärt Christoph Barniske, Vice President Product bei ImmoScout24. „Es lohnt sich, die Möglichkeiten und Förderungen einer Sanierung zu prüfen.“

Eine Immobilie mit einer Photovoltaikanlage kostet im Schnitt 3.644 Euro pro Quadratmeter – 20% mehr pro Quadratmeter als für ein Haus ohne, das für 3.049 Euro pro Quadratmeter angeboten wird. Noch größer sind die Preisunterscheide bei Häusern mit Wärmepumpe. So werden für Domizile mit Wärmepumpe 4.348 Euro pro Quadratmeter verlangt. Somit liegt der Angebotspreis 43% über dem von Immobilien ohne Wärmepumpe. Verfügt ein Haus über Wärmepumpe und Photovoltaik, ist der Angebotspreis durchschnittlich 50% höher.

Zu bedenken geben die Experten von ImmoScout24 jedoch, dass Wärmepumpen häufiger in Neubauten zu finden sind, die wegen der Baukosten einen höheren Kaufpreis haben als Bestandsimmobilien. Außerdem lässt auch die bessere Energieeffizienzklasse den Verkaufspreis steigen.

Wie die Auswertung von ImmoScout24 weiter zeigt, haben Häuser mit Wärmepumpe und Photovoltaikanlage seit 2021 an Wert zugelegt. Durch steigende Energiepreise und das Gebäudeenergiegesetz ist eine bereits vorhandene, alternative Versorgung mit Strom und Wärme ein großer Pluspunkt für Verkäufer wie Käufer.

So liegt der durchschnittliche Angebotspreis für Häuser mit Photovoltaik auf dem Dach im Jahr 2024 um 5% über dem von Objekten mit PV-Anlage im Jahr 2021 (3.458 Euro pro Quadratmeter). Bei Häusern mit Wärmepumpe hat sich der Verkaufswert zwischen 2021 und 2024 um 6 Prozentpunkte gesteigert. Für Häuser mit Photovoltaikanlage und Wärmepumpe werden 2024 insgesamt 9% mehr verlangt als vor drei Jahren. Im Vergleich: Der Angebotspreis von Einfamilienhäusern ohne diese Ausstattung hat bundesweit im selben Zeitraum um 2% zugelegt.

Im Jahr 2021 kamen Einfamilienhäuser mit Photovoltaikanlage noch auf einen Anteil von 5% und Gebäude mit Wärmepumpe auf 3%. Im Jahr 2024 liegt der Anteil der zum Kauf angebotenen Einfamilienhäuser mit PV-Anlage bei 8% und mit Wärmepumpe bei 5%.

[August 2024]

Wie sich die Energieeffizienzklasse auf die Hauspreise auswirkt

Wie AssCompact berichtet, hat ImmoScout24 untersucht, wie sehr sich die Kaufpreise von Einfamilienhäusern in Abhängigkeit von Energieklasse und Baujahr unterscheiden. Wie die Ergebnisse zeigen, lässt sich durch eine Sanierung zum nächsthöheren Energiestandard der Wert eines Hauses je nach Baualter um bis zu 17% steigern.

Die Energieeffizienzklasse eines Gebäudes ist nicht zuletzt infolge der Diskussionen um das Gebäudeenergiegesetz von immer größerer Relevanz. Außerdem ist der Sanierungsstand immer häufiger Thema bei Preisverhandlungen. Die Analyse des Immobilienportals ImmoScout24 zeigt, wie weit die Kaufpreise von Einfamilienhäusern in Abhängigkeit von Energieeffizienzklassen und Baujahr auseinanderklaffen – und wie sich eine Sanierung auswirkt.

„Zwei von drei Einfamilienhäusern, die vor 2013 gebaut wurden, haben eine Energieeffizienzklasse schlechter als D. Eine energetische Sanierung hat nicht nur Auswirkungen auf die Heizkosten, sondern erhöht auch den Wert der Immobilie“, erklärt Dr. Gesa Crockford, Geschäftsführerin von ImmoScout24. „Bei einem Altbau liegt der Preis bei Energieeffizienzklasse D um 20% höher als bei Energieeffizienzklasse H.“ 

Je nach Baujahr und Energiestandard unterscheiden sich die Quadratmeterpreise für Immobilien zum Teil deutlich. Den geringsten Quadratmeterpreis weisen Altbau-Einfamilienhäuser mit der Energieeffizienzklasse H auf, die vor 1949 erbaut wurden. 

Bundesweit betrachtet wird der Quadratmeter in einem Altbau mit der Energieeffizienzklasse H laut ImmoScout24 für 2.289 Euro angeboten. Hohe Räume, fehlende Dämmung oder alte Rohre ergeben einen hohen Sanierungsbedarf. Immobilien mit dem gleichen Baualter und Energiestandard E erzielen einen 13% höheren Preis; 2.588 Euro pro Quadratmeter. Zwischen den Klassen H und D liegt der Preisunterschied im Schnitt bei 20%. Objekte der Klasse C lassen sich zu einem 35% höheren Preis veräußern: 3.088 Euro. Hat ein altes Haus die Klasse A, kommt der Quadratmeterpreis auf 3.412 Euro – und liegt damit 49% höher als für das Haus in unsaniertem Zustand.

Häuser der Jahre 1976 bis 1990 sind seit der ersten Wärmeschutzverordnung von 1977 zumindest in Westdeutschland rudimentär gedämmt. Bis in die frühen 1980er-Jahre bestand die Dämmung aber auch aus Asbest oder Formaldehyd. Laut ImmoScout24-Analyse wirken sich gerade für dieses Baualter schon geringe Unterschiede der Energieeffizienzklassen deutlich auf den Angebotspreis aus. So beträgt der durchschnittliche Verkaufspreis der Klasse D 3.219 Euro und der Klasse C 3.721 Euro – was einen Unterschied von 16% bzw. 502 Euro bedeutet.

Ähnlich verhält es sich bei den Klassen B und A, wo der Preisunterschied 17% ausmacht. Zwischen dem Energiestandard B und niedrigeren Klassen fallen die Preisunterschiede mit 5% dagegen nicht so groß aus. Hier zeigt sich, dass die Energieeffizienz zwar den Preis beeinflussen kann, aber Faktoren wie Lage immer noch den Ausschlag geben, welcher Preis erzielt wird.

Die Experten von ImmoScout24 merken aber auch an, dass maximale Sanierungsmaßnahmen nicht automatisch in einen maximalen Verkaufspreis münden. „Diese Rechnung geht nicht auf“, heißt es dazu. So sei bei einem Altbau in der Energieeffizienzklasse C bereits ein durchschnittlicher Preiszuwachs von 24% möglich. Bei der Sanierung zur Energieklasse A seien nochmal 6% mehr drin, also insgesamt 30%, die Eigentümer müssten aber auch immer die Sanierungskosten im Blick behalten.

[August 2024]

Thinkimmo ist super!!!

Das sagen meine Kunden S. und L.R., die nun ihr Traumhaus gefunden haben und führen aus:

Wir hatten das Inserat über Thinkimmo entdeckt und da ich eingestellt hatte, dass ich sofort informiert werden will, waren wir die ersten die eine Mail an den Verkäufer geschickt hatten. Nach nur ca. 20 Minuten nach Einstellung😊.

Und auch sonst hat uns das Tool insbesondere bei Immobilien geholfen, die schon x-fach eingestellt worden sind und teils bereits um 200-300k 😱 reduziert worden waren, was für uns eine fragwürdige Vorgehensweise ist. Insbesondere, wenn Makler mit dabei waren und ich der Meinung bin, dass seriöse Makler die Mondpreise nicht eingestellt hätten und den Kunden woanders hin verwiesen hätten, wenn dieser teils das doppelte vor 6 Monaten haben wollte, als es nun eingestellt ist.

Das hat für mich dann nichts mehr mit Marktwerten zu tun, auch weil eine Bank vielleicht nicht immer an den Marktwert kommt, aber sicherlich keine Abweichung von 200-300k lustig findet.

Wollen Sie auch schnell und unkompliziert die Traumimmobilie finden? Wir richten bei der führenden Meta-Suchmaschine Thinkimmo einen kostenlosen Suchauftrag ein.

Mit dieser Suche bieten wir die größte Marktabdeckung in Deutschland → Immobilien von 50+ Zeitungen, Kleinanzeigenbörsen und Immobilien-Portalen. Im Schnitt findet sich mit unseren Suchaufträgen 4x schneller eine Immobilie als mit Vergleichslösungen. Für aktuell über 340.000 online inserierte Wohnungen und Häuser wird automatisch der Marktwert nach Bankenstandard von Sprengnetter berechnet. Dadurch erhält man mehr Sicherheit bei der Kaufentscheidung und fairere Preise.

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[August 2024]

Steigendes Angebot sanierungsbedürftiger Immobilien

AssCompact berichtet über eine Auswertung von ImmoScout24, die zeigt, dass derzeit vermehrt Immobilien mit schlechter Energieeffizienzklasse auf den Markt kommen. Dies sanierungsbedürftigen Objekte gibt es dabei deutlich günstiger als vor zwei Jahren und es eröffnet sich Verhandlungsspielraum.

Vor zehn Jahren entsprach etwa ein Drittel der Wohnungsangebote in Ostdeutschland der Energieeffizienzklasse E oder schlechter, während es im Norden, Westen und Süden Deutschlands vielerorts über die Hälfte waren. Der Immobilienbestand wurde seitdem vielfach energetisch nachgerüstet, wie aus einer Untersuchung von GEWOS und dem Immobilienportal ImmoScout24 hervorgeht. Dennoch weisen aktuell 42% der Wohnimmobilien am Markt eine Energieeffizienzklasse E bis H auf und sind sanierungsbedürftig, wie eine aktuelle Auswertung von ImmoScout24 zeigt.

„Es kommen momentan vermehrt Immobilien mit schlechter Energieeffizienz auf den Markt. Das sehen wir an den Angeboten von Immobilien mit Energieeffizienzklasse G und H, die in den letzten zwei Jahren auf unserer Plattform deutlich zugenommen haben“, erklärt Kristian Kehlert, Leiter Marktanalyse bei ImmoScout24. „Die Preise für Immobilien mit Klasse E bis H sind deutlich günstiger als für energieeffizientere Immobilien. Den Sanierungsbedarf sollten Kaufinteressierte bei solchen Immobilien vorab gut kalkulieren und entsprechend für die Preisverhandlung nutzen.“

Häuser und Wohnungen mit Energieeffizienzklasse A und B, die im zweiten Quartal 2024 bei ImmoScout24 im Angebot sind, kommen auf einen Anteil von 19% – so hoch wie vor zwei Jahren. Die Anteile der mittleren Energieeffizienzklassen C und D sind seit dem zweiten Quartal 2022 um jeweils einen Prozentpunkt gesunken. Auf die Energiestandards E und F entfallen ebenfalls jeweils 1 Prozentpunkt weniger am Angebot als vor zwei Jahren. Dagegen werden deutlich mehr sanierungsbedürftige Immobilien nimmt angeboten. So haben Häuser mit der zweitschlechtesten Energieeffizienzklassen G im gleichen Zeitraum um 1 Prozentpunkt zugelegt. Der Anteil an Häusern mit der schlechtesten Klasse E ist mit 3 Prozentpunkten am stärksten gewachsen. 

Laut WohnBarometer für das zweite Quartal 2024 bewegen sich die Angebotspreise für Häuser und Wohnungen bundesweit derzeit größtenteils seitwärts. Dennoch bleiben die Preise nach den Abwertungen im Jahr 2023 noch unter dem Preisniveau von 2022. Das ist vor allem bei unsanierten Immobilien mit schlechter Energieeffizienz zu beobachten. Während der durchschnittliche Angebotspreis für Häuser und Wohnungen mit Energieeffizienzklasse E im zweiten Quartal 2022 noch knapp unter 4.000 Euro pro Quadratmeter betrug, lag er im zweiten Quartal 2024 bei rund 3.500 Euro. Die Preise haben somit um 11,5% in zwei Jahren nachgegeben. Bei den schlechteren Klassen F bis H sind die durchschnittlichen Preisrückgänge mit 12,0 bis 13,8% noch etwas größer.

Für Objekte mit der schlechtesten Energieklasse H hat sich der durchschnittliche Angebotspreis von 3.015 Euro pro Quadratmeter im zweiten Quartal 2022 auf 2.610 Euro verringert. Die Immobilien sind im Schnitt 13,4% günstiger als vor zwei Jahren.

[August 2024]

KfW „Jung kauft Alt“

Die KfW veröffentlicht voraussichtlich zum 03.09.2024 das neue Förderprogramm Wohneigentum für Familien – Bestandserwerb „Jung kauft Alt“ (308).

Die Förderung soll Familien mit Kindern mit geringem oder mittlerem Einkommen beim Erwerb und der Sanierung von selbstgenutztem Wohneigentum unterstützen.

Voraussetzungen:

+ die Eigentümerin oder Eigentümer von selbstgenutztem Wohneigentum werden,

+ bei denen mindestens ein Kind im Haushalt lebt, welches das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat,

+ deren zu versteuerndes jährliches Haushaltseinkommen 90.000 Euro bei einem Kind, zuzüglich 10.000 Euro je weiterem Kind, nicht überschreitet und

+ die bei Antragstellung über kein Wohneigentum verfügen.

Das Gebäude muss dabei:

+ zum Zeitpunkt des Antrags gemäß eines gültigen Energiebedarfs- oder verbrauchsausweises in der Energieeffizienzklasse F, G oder H kategorisiert sein und

+ mindestens auf den energetischen Standard „Effizienzhaus 70 EE“ gemäß der „Bundesförderung für effiziente Gebäude“ saniert werden (innerhalb von 54 Monaten nach Zusage unter Einbindung einer Expertin oder eines Experten für Energieeffizienz).

Antragstellung:

+ Der Antrag ist vor Abschluss des Kaufvertrags zu beantragen

+ Förderfähige Kosten sind der Kaufpreis inklusive Grundstückskosten. Die Kosten der Sanierung sind in diesem Produkt nicht förderfähig. Für die in diesem Produkt geforderte Sanierung der geförderten
Immobilie mindestens zum „Effizienzhaus 70 EE“ ist die gleichzeitige Inanspruchnahme eines Kredits oder Zuschusses aus der „Bundesförderung für effiziente Gebäude“ (z.B. KfW 261) möglich.

+ Der Antragsteller muss (Mit-) Eigentümer der Immobilie sein und das Objekt als Haupt – oder alleinigen Wohnsitz selbst nutzen.

Kredithöchstbeträge:

+ 1 Kind: maximaler Kreditbetrag 100.000 Euro

+ 2 Kinder: maximaler Kreditbetrag 125.000 Euro

+ ab 3 Kindern: maximaler Kreditbetrag 150.000 Euro

[August 2024]

Welche Schritte gibt es bei einem Ratenkredit?

+ Am besten einen online-Vergleichsrechner nutzen, um einen schnellen Überblick über verschiedene Varianten zu erhalten. Unser Ratenkreditrechner findet sich z.B. hier.

+ In den Rechner die gewünschte Kreditsumme, Laufzeit und den Verwendungszweck eingeben (je nach Verwendungszweck unterscheiden sich die Konditionen)

+den effektiven Jahreszins beachten, am besten den des repräsentativen Beispiels, denn das ist der Zins, den zwei Drittel aller Kunden erhalten, denn die Spanne vom besten Zins bis zum höchsten Zins kann enorm variieren – i.d.R. ist dies abhängig von der eigenen Bonität bzw. der individuellen Einschätzung der Bank ebendieser

+ die Bonitätseinschätzung wird u.a. auch vom sog. Schufa-Score beeinflusst. Daher ist es sehr wichtig zu prüfen, ob die Daten bei der Schufa korrekt sind oder Fehler vorliegen, die zu schlechteren Zinsen führen können und daher zu korrigieren sind . HINWEIS: nach DSGVO darf jeder einmal im Jahr kostenfrei eine Datenkopie bei der Schufa beantragen, s. hier.

+ prüfen, ob Absicherungen wirklich notwendig sind, da diese die Kosten erheblich verteuern können

+ Laufzeit ggf. verändern/verlängern, falls die Monatsrate zu hoch ausfällt – was aber zu höheren Gesamtkosten führt. Hinweis: unbesicherte Ratenkredit sind jederzeit gegen eine pauschale Entschädigung gem. BGB (i.d.R. 1%) rückzahlbar und viele Institute verzichten sogar auf eine Entschädigung, so dass die Kosten deutlich reduzierbar sind. Ratenwechsel sind – anders als bei einer Baufinanzierung – nicht üblich

+ lassen Sie sich kostenfrei und unverbindlich, aber professionell, beraten, um eine optimale Lösung zu finden

Bei einem seriösen Vergleich und Berücksichtigung der v.g. Punkte lässt sich so ein günstiger und passender Ratenkredit finden.

[Juli 2024]

ImmoScout24 WohnBarometer

Die Kaufnachfrage erreicht in den Metropolen einen neuen Höchststand. Das zeigt das ImmoScout24 WohnBarometer für das 2. Quartal 2024, zu finden unter: https://t1p.de/7m81w.

Das Wichtigste im Überblick:

  1. Kaufnachfrage erreicht in den Metropolen einen neuen Höchststand seit 2017.
  2. Preise für Bestandswohnungen stabilisieren sich und liegen zum Großteil auf Vorjahresniveau. 
  3. Neubauwohnungen erleben eine moderate Preiskorrektur im zweiten Quartal. 
  4. Einfamilienhäuser zeigen positive Preisentwicklung und das Angebot nimmt wieder zu.

Das WohnBarometer zeigt im Detail Zahlen zur Entwicklung der Kaufnachfrage sowie der Kaufpreise für Bestands- und Neubauimmobilien, aber auch Daten zum Mietmarkt. Hier dazu das Wichtigste im Überblick:

  1. Die Nachfrage nach Mietraum erreicht Deutschlandweit neuen Höchststand.
  2. Neubaumieten steigen stärker als Bestandsmieten – Ausnahme: Berlin und München.
  3. Sehr dynamische Preisentwicklung in Köln mit einem Preiszuwachs bei den Neubaumieten von über 16 Prozent im Jahresvergleich.
  4. München knackt die 25-Euro-Marke bei den Neubaumieten.
  5. Berlin überholt erstmals Hamburg in den Bestandsmieten.

[Juli 2024]

Welche Schritte gibt es bei einer Baufinanzierung?

1. Analyse der individuellen(!) finanziellen Situation

2. Ermittlung des Finanzierungsrahmens/-bedarfs

3. Auswahl des passenden Finanzierungsmodells

4. Einholen von Angeboten von verschiedenen Banken und Vergleich der Konditionen (spätestens hier die Einbindung eines ungebunden Baufinanzierungsexperten, der mehrere Angebote neutral einholen und vergleichen kann, sinnvoll)

5. Auswahl des besten bzw. am besten passenden Angebots

6. Unterlagen zusammenstellen und Kreditanfrage stellen

7. Finanzierungszusage und Abschluss des Finanzierungsvertrags

8. Darlehensauszahlung

9. Beginn der Rückzahlung des Darlehens

10. ggf.  Anschlussfinanzierung bei Zinsauslauf ohne Vollrückzahlung bis zu diesem Zeitpunkt (Prolongation beim ursprünglichen bzw. Umschuldung zu neuem Institut)

Es ist wichtig zu beachten, dass die genauen Schritte je nach individueller Situation unterschiedlich sein können und dieser Ablauf nur eine allgemeine Orientierung bietet. Es empfiehlt sich stets, eine professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen.

[Juli 2024]

Regionen, in denen Wohneigentum erschwinglich ist

Der Kauf einer Eigentumswohnung ist in vielen deutschen Regionen erschwinglicher als noch vor einem Jahr, wie eine Analyse des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) für den Postbank Wohnatlas 2024 zeigt. Darüber berichtetet Haufe aktuell.

Gegenüber dem Vorjahr haben sich damit die Kaufmöglichkeiten in vielen Regionen verbessert. Bundesweit am besten sieht es laut Studie im thüringischen Landkreis Greiz aus. Auf der anderen Seite stehen der Landkreis Nordfriesland mit den Inseln Sylt, Amrum und Föhr, gefolgt von München, Berlin sowie Hamburg und Frankfurt/Main.

Der ganze Bericht findet sich hier: https://t1p.de/020rt.

[Juli 2024]

Was ist eigentlich eine Anschlussfinanzierung?

Eine Anschlussfinanzierung ist eine Finanzierung, die nach Ablauf der Zinsbindung eines bestehenden Immobiliendarlehens in Anspruch genommen wird, um die Restschuld weiter zu finanzieren. Sie wird üblicherweise mit einer neuen Zinsbindung (ggf. einer neuen Gesamtlaufzeit) und mit einem neuen Zinssatz vereinbart.

Es ist ratsam, sich rechtzeitig vor Ablauf der bestehenden Finanzierung über die verschiedenen Optionen zu informieren und gegebenenfalls eine Anschlussfinanzierung frühzeitig zu planen.

Bleibt man bei der bisherigen Bank nennt man die Verlängerung „Prolongation“. Finanziert man mit einer neuen Bank weiter spricht man von einer Umschuldung.

Liegt der Zeitpunkt der Neuvereinbarung noch weiter in der Zukunft, spricht man von einem Forwarddarlehen. Da hier keine Bereitstellungszinsen zu zahlen sind, wird i.d.R. ein Zinsaufschlag, abhängig der Vorlaufmonate, berechnet.

Ein Forwarddarlehen wird häufig eingesetzt, wenn man bereits frühzeitig einen neuen Vertrag abschließen möchte, um sich einen günstigen Zinssatz über einen längeren Zeitraum zu sichern. Gerade in steigenden Zinsmärkten kann dies sehr von Vorteil sein.

Wie immer ist der Einzelfall individuell zu betrachten und die Vor- und Nachteile abzuwägen.

Wer schon einmal selbst ein wenig rechnen möchte, hier findet sich unser Rechner: https://t1p.de/idao0

[Juni 2024]