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Baukindergeld läuft 2020 aus

Das Baukindergeld wird voraussichtlich schon Ende des nächsten Jahres wieder abgeschafft. Eltern, die ein Eigenheim bauen oder kaufen, bleibt nicht mehr viel Zeit, um von dem Fördergeld zu profitieren.

Die Chance, Baukindergeld zu beantragen, haben nur noch Familien, die bis Ende spätestens 2020 aktiv werden. Denn die Baugenehmigung oder der unterschriebene Kaufvertrag müssen bis 31. Dezember 2020 vorliegen.

Aber das Baukindergeld könnte auch schon vorher enden, denn vorgesehen ist maximal ein Fördervolumen von fast zehn Milliarden Euro. Wenn das Geld aufgebraucht ist, schießt der Bund nach bisherigen Plänen nicht nach.

Seit dem vergangenen Jahr gibt es einen staatlichen Zuschuss von 1.200 Euro je Kind für den Bau eines Hauses oder den Kauf einer Immobilie. Und dies über zehn Jahre – also je Kind 12.000 Euro insgesamt. Bei mehr Kindern gibt es entsprechend mehr Geld.

[Oktober 2019]

Deutsche Bausparkassen lösen Rücklagen auf

Viele Bausparkassen lösen die Reserven aus dem Notfallfonds auf. Seit 2014 sank das Finanzpolster der 13 größten Bausparkassen von 1,94 Milliarden Euro auf 374,5 Millionen Euro.

Wie AssCompact dazu berichtet, entnimmt mehr als jede 2. Bausparkasse aus dem Fonds zur bauspartechnischen Absicherung (FbtA) Gelder.

Eine Untersuchung des Fachportals Kreditvergleich.net hat ergeben, dass die Mittel fast aufgebraucht sind.

Die aktuellen Zahlen geben Kritikern der deutschen Bausparkassen scheinbar Recht, wobei der Verband der Privaten Bausparkassen dagegen hält, dass es des weder eine Plünderung noch ein Notfallfonds sei.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://bit.ly/2VuANA9

[Oktober 2019]

Verbesserungen bei KfW-Konditionen ab 01.10.2019

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) passt per 01. Oktober 2019 ihre Konditionen wie folgt an:

Im Programm Wohneigentum (124) Erhöhung des maximalen Kreditbetrags von Euro 50.000 auf Euro 100.000.

Verlängerung der Zeit ohne Bereitstellungszinsen von 4 auf 12 Monate in den Programmen Wohneigentum (124), Altersgerecht Umbauen (159) und Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit (167)

Die Änderungen gelten für alle Anträge, die ab dem 01.10.2019 bei der KfW eingehen.

[September 2019]

Verbesserung Bestellerprinzip für Immobilienkäufer

Die Große Koalition hat konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Situation von Mietern und Immobilienkäufern beschlossen. Sie beinhalten auch die umstrittenen Punkte Bestellerprinzip und Mietpreisbremse.

Der für Immobilienkäufer sicher wichtigste Punkt: beim Kauf von Wohneigentum soll derjenige, der den Makler nicht beauftragt hat, in Zukunft nur noch maximal 50% der Maklergebühr zahlen. Den Rest trägt der Besteller. Der Nichtbesteller muss die Gebühr darüber hinaus nur dann zahlen, wenn der Auftraggeber seinen Anteil bezahlt hat. Zahlt beispielsweise der Verkäufer keine Maklergebühren, dürften somit auch dem Käufer keine Kosten in Rechnung gestellt werden.

Hier mehr erfahren: https://www.asscompact.de/node/36229 .

[August 2019]

Negative Zinsen für Baugeld?

Wie die FAZ (siehe www.faz.net) berichtet, erwarten die ersten Experten, dass bald erste Angebote mit Minuszinsen in der privaten Baufinanzierung auch in Deutschland auftauchen.

Zwar möchten die Banken natürlich möglichst die Null halten; aber sollte es die Wettbewerbssituation erfordern, werden sicher die Banken handeln und mit negativen Zinsen an den Markt gehen.

Technische Schwierigkeiten, solche Pläne umzusetzen, gibt es wohl noch, aber auch hier wird an ersten Lösungen gearbeitet.

In Dänemark gibt es bereits negative Baugeldzinsen, jedoch liegen die effektiven Zinsen durch Gebühren, die in Deutschland zumeist nicht zulässig sind, dort dennoch weiterhin im positiven Bereich. Echte Negativzinsen sind dies also auch (noch) nicht.

Die Entwicklung bleibt wie immer abzuwarten. Und Kunden sollten sich nicht zu sehr darauf einstellen, dass negative Zinsen – trotz Expertenmeinungen – schnell bzw. überhaupt zur Realität werden.

[August 2019]

Kaufen immer noch attraktiv

Finanztest berichtet in der Ausgabe 08/2019 darüber, dass dank niedriger Zinsen ein Kauf trotz gestiegener Preise immer noch lohnend sein kann.

Als Rat gibt Finanztest folgendes mit auf den Weg:

1. der Kaufpreis sollte nicht mehr als das 25-fache der Jahresmiete betragen und in den gefragten Zentren nicht mehr als das 30-fache.

2. Mindestens 10% des Kaufpreises zuzüglich der Kaufnebenkosten (Grunderwerbsteuer, Notar/Gericht und ggf. Makler) sollten aus eigenen Mitteln aufgebracht werden, kombiniert mit langer Zinsbindung von 15 oder 20 Jahren.

Wo bzw. wie die Mieten gestiegen sind und wie die Prognosen lauten bzw. wo noch Eigentum günstig zu erwerben ist, hat Finanztest ebenfalls für 115 Städten und Kreisen ausführlich dargestellt. Unter https://www.test.de/Immobilienkauf-Wo-das-Investment-jetzt-lohnt-4865683-0/ können Sie alles nachlesen (im Einzelabruf EUR 3,00).

[August 2019]

Baugenehmigung — Ab wann und wofür sie benötigt wird

Unser Partner Bauglück, von der aus dem TV bekannten Fachanwältin Manuela Reibold-Rolinger gegründet, klärt in einem Beitrag über die Baugenehmigung auf.

Erfahren Sie mehr zu diesem so wichtigen Punkt, denn die Genehmigungsphase eines Bauprojektes ist gleichzeitig die Startphase für das Bauprojekt.

Dass man ein Bauvorhaben vor Baubeginn genehmigen lassen muss, ist sicher jedem Bauherren klar. Aber immer wieder kommt es aber zu Überraschungen, Mehrkosten und Zeitverzug, wenn der Bauherr sich mit dieser -so wichtigen- Phase nicht mit der gehörigen Intensität befasst.

Sie finden den o.g. Beitrag unter https://bauglueck.de/baugenehmigung-ab-wann-und-wofuer/.

[August 2019]

Wohngeld als Lastenzuschuss für Eigentümer

Durch die geplante Wohngeldreform für 2020 steigt die Zahl der Empfängerhaushalte von rd. 480.000 auf rd. 660.000, so ein Bericht von Haus und Grund.

Was viele nicht wissen: nicht nur Mieter haben bei Bedürftigkeit Anspruch auf Wohngeld, auch Eigentümer, dann aber Lastenzuschuss genannt. Voraussetzung ist die Eigennutzung der Immobilie.

Egal ob Wohnung, Haus oder Mehrfamilienhaus können Eigentümer für folgende Kosten einen Lastenzuschuss erhalten: Ausgaben für Baukredite, Instandhaltungs-/Instandsetzungskosten, Grundsteuer und andere Grundbesitzabgaben, Versicherungsbeiträge und bestimmte Heizkosten.

Voraussichtlich werden die neuen Regelungen ab 01.01.2020 in Kraft treten und für das Jahr 2020 ein Volumen von rd. EUR 1,2 Milliarden ausmachen.

[August 2019]