Eine aktuelle Studie des Pestel-Instituts zeigt: Nur noch 43,5 % der Haushalte in Deutschland leben in den eigenen vier Wänden – der niedrigste Wert seit zwei Jahrzehnten. Im europäischen Vergleich bedeutet das für Deutschland den letzten Platz; selbst Österreich kommt auf dem vorletzten Rang noch auf eine Eigentumsquote von 54 %.

Auch innerhalb Deutschlands zeigen sich große Unterschiede: Während im Saarland fast 60 % der Menschen im Eigenheim leben, sind es in Berlin nur knapp 16 %. Besonders betroffen sind jüngere Haushalte – fast drei Viertel der 25- bis 45-Jährigen wohnen zur Miete. Als Ursachen nennt die Studie vor allem gestiegene Finanzierungskosten, hohe Immobilienpreise und unzureichende politische Anreize für den Eigentumserwerb.

Dabei bleibt Wohneigentum ein zentraler Baustein der Altersvorsorge: Fast 90 % der Eigentümerhaushalte ab 65 Jahren sind der Studie zufolge bereits schuldenfrei. Das Pestel-Institut fordert daher gezielte Maßnahmen wie Freibeträge bei der Grunderwerbsteuer oder eigenkapitalergänzende Nachrangdarlehen, um mehr Haushalten mit mittleren Einkommen den Zugang zu Wohneigentum zu erleichtern.

Sie überlegen, ob sich der Schritt ins Eigenheim für Sie lohnt? Gerne prüfen wir gemeinsam mit Ihnen Ihre individuellen Finanzierungsmöglichkeiten.

Quelle: Pestel-Institut, zitiert nach Haufe, BILD, ZEIT Online

[September 2026]