Der neue Postbank Wohnatlas 2026 zeigt: Gut gedämmte Eigentumswohnungen mit niedrigen Heizkosten sind gefragt, haben aber ihren Preis. Für die Studie hat das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) unter Leitung von Dr. Dirck Süß Angebote in allen 400 deutschen Landkreisen und kreisfreien Städten ausgewertet.

Die wichtigsten Ergebnisse:

  • + Bundesweit gehören nur rund 35 % der untersuchten Wohnungen zu den Effizienzklassen A+ bis D.
  • + In 83 Regionen liegt der Preisunterschied zwischen effizienten und weniger effizienten Wohnungen bei mindestens 1.000 €/m².
  • + Unter den sieben größten Städten ist Hamburg sowohl absolut als auch prozentual am teuersten (+1.893 €/m²), gefolgt von München (+1.720 €/m²) und Frankfurt (+29 % bzw. +1.599 €/m²). In Köln beträgt die Differenz 1.155 €/m², in Düsseldorf 1.129 €/m².
  • + Den bundesweit höchsten Aufschlag zahlen Käufer im Landkreis Miesbach mit +3.133 €/m².
  • + In immerhin 12 Regionen – etwa Aurich – sind energieeffiziente Wohnungen sogar günstiger als weniger effiziente.

Hintergrund ist unter anderem die EU-Gebäuderichtlinie (EPBD), nach der der durchschnittliche Primärenergieverbrauch von Wohngebäuden gegenüber 2020 bis 2030 um 16 % und bis 2035 um 20–22 % sinken soll – die Vorgabe gilt bezogen auf den gesamten nationalen Gebäudebestand, nicht für jedes einzelne Haus.

Quelle: Postbank Wohnatlas 2026, Medieninformation vom 19.08.2026, HWWI (Dr. Dirck Süß). postbank.de

[September 2026]