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Teilnahmebestätigung der DGNB-Akademie

Auf den Social-Media-Kanälen wie Instagram, LinkedIn, Facebook oder XING ist die Urkunde zur DGNB-Schulung, die im September an drei Tage absolviert wurde, jetzt veröffentlicht.

Die Themenbereiche, die behandelt wurden, sind dort aufgeführt und zeigen, dass ein guter Überblick zu den wesentlichen Aspekten gegeben wurde. Natürlich kann dies das Wissen eines Energieberaters nicht ersetzen, falls es mal um ein konkretes Projekt geht und der i.S. Förderungen i.d.R. auch vorher eingebunden werden muss.

Immerhin stellt u.a. die KfW schon einen Sanierungsrechner online, den wir auch nutzen bzw. Interessenten weitergeben können bzw. der unter diesem Link zu finden ist. Hier gibt es zumindest erste Anregungen, welchen Maßnahmen möglich wären und wie die Kosten und Förderungen aussehen könnten (alles grobe Eckdaten, die vom Energieberater oder Fachfirmen exakt zu rechnen sind).

Was die DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) genau ist, findet sich auf deren Webseite unter www.dgnb.de . So viel vorweg: es ist Europas größtes Netzwerk (rd. 2500. Mitgliedsorganisation) für nachhaltiges Bauen und mit einer weltweit anerkannten DGNB-Zertifizierung.

[November 2023]

30.10.2023 = Weltspartag

Zum ersten Mal fand am er 31. Oktober 1925 statt. Seitdem gibt es ihn regelmäßig in der letzten Oktoberwoche : den Weltspartag.

1924 hatte das Weltinstitut der Sparkassen auf dem ersten Internationalen Sparkassenkongress in Mailand die Einführung des „World Thrift Day“ beschlossen.

Das Ziel: Mit kleinen Beträgen über die Jahre ein Vermögen aufbauen – und so den Wert des Geldes schätzen lernen. Sparen, so hieß es damals „ist eine Tugend und eine Praktik, die grundlegend ist für den gesellschaftlichen Fortschritt eines jeden Einzelnen, einer jeden Nation und der gesamten Menschheit!“

Menschen sparen schon seit Jahrtausenden. Schon in der Antike verwendeten Griechen und Römer einfache Behälter mit einer kleinen Öffnung, um Münzen zu verwahren. Die älteste bekannte Spardose ist ein kleiner, griechischer Schatztempel aus Ton: ein sogenannter Thesaurus. Von ihm stammt das heutige Wort Tresor ab.

Auch im Mittelalter nutzten die Menschen Tongefäße, um darin Geld aufzuheben. In dieser Zeit tauchten die ersten Spardosen in Form von Schweinen auf. Schon damals galt das Tier als Symbol für Glück und Wohlstand. Das Sprichwort „Schwein haben“ beschreibt genau das: Nur jemand, der vermögend war, konnte sich eigenes Vieh leisten – und hatte immer zu essen.

Aus dem Schwein ist mittlerweile in vielen Haushalten ein Teddy geworden, ein Einhorn oder auch ein Fußball – Spardosen gibt es heutzutage in vielen Formen. Ungebrochen ist aber die Beliebtheit dieser Art der Geldaufbewahrung: Über die Hälfte der Deutschen hat eine Spardose zu Hause.

[Oktober 2023]

Supporter Event der Kölner Haie

am 09.10.2023 fand das Supporter-Treffen der Kölner Haie bei Santos Grill in Köln statt.

Von den ca. 700 Supporten waren rd. 100 vor Ort und diese hatten die Gelegenheit, neben dem Genuss der hervorragenden Verpflegung (danke an Santos und das freundliche Personal), mit anderen Gästen zu netzwerken.

Eingeleitet wurde das Event vom Geschäftsführer Philipp Walter, der auch gerne für Gespräche, wie drei anwesende aktive Spieler, zur Verfügung stand und einen kurzen Bericht über den Saisonstart und einen Ausblick gab.

Es war ein unterhaltsamer und sehr gelungener Abend mit tollen Gesprächen. Nur Sharky war wie immer wortkarg, doch zum Glück sehr zahm 😅.

In diesem Sinne den Haien eine möglichst erfolgreiche Saison und „auf geht’s, kämpfen und siegen“. Denn Haie geben niemals auf…

[Oktober 2023]

Immobilien-Teilverkauf im Alter

Im Frühjahr hatte die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) bereits auf Risiken beim Teilverkauf hingewiesen und geraten, genau zu prüfen, was ein Teilverkauf möglicherweise bringt und kostet. Den Bericht der BaFin gibt es hier.

Auch die Verbraucherzentrale Hamburg (VZHH) fordert nun verbraucherfreundliche rechtliche Vorgaben, um Verbraucher besser vor „unangemessen hohen Durchführungsentgelten beim Teilverkauf von Immobilien“ zu schützen. So hoffen sie auf einen Kostendeckel und mehr Kostentransparenz.

Zitat Alexander Krolzik (VZHH): „Die Alteigentümer tragen bei einem Teilverkauf aufgrund der Wertsicherungsklausel das finanzielle Risiko eines Wertverlustes ohnehin allein. Verschärft wird diese Situation, wenn Anbieter darüber hinaus ein unmoralisch hohes Durchführungsentgelt berechnen und darauf nicht einmal transparent hinweisen“. So berichtet die VZHH von einem Fall, in dem sich ihrer Meinung nach ein Anbieter auf „unmoralische Weise“ bereichert hat.

Die Anbieter von Teilverkauf-Lösungen versuchen bereits gegenzusteuern. So gibt es mittlerweile einen einheitlichen Verhaltenskodex, auf den sich einige Anbieter geeinigt haben und auch eine Branchenvereinigung, der „Bundesverband Immobilienverrentung (BVIV)“, wurde zur Schaffung verbindlicher Standards und mehr Markttransparenz ins Leben gerufen.

Den ausführlichen Bericht (u.a. was bedeutet und wie funktioniert Teilverkauf und worauf sollte man achten) der VZHH gibt es hier.

[Oktober 2023]

KfW-Wohneigentum für Familien: verbesserte Bedingungen ab 16.10.2023

Ab 16.10.2023 sollen mehr Familien mit Kindern mit geringem oder mittlerem Einkommen die Möglichkeit über die Förderung der KfW erhalten, selbstgenutztes und klimafreundliches Wohneigentum (Neubau oder Ersterwerb) in Deutschland zu erwerben.

Die Einkommensgrenze wird nun um 30.000 Euro angehoben und dies bedeutet, dass alle Familien eine Förderung erhalten, die ein jährliches zu versteuerndes Haushaltseinkommen bis 90.000 Euro bei Familien mit einem Kind haben. Wie bisher erhöht sich die Einkommensgrenze ab dem zweiten Kind um 10.000 Euro je Kind.

Die maximalen Kreditbeträge für die Förderstufe „Klimafreundliches Wohngebäude“ betragen ab dem 16.10.2023:

* 1 oder 2 Kinder: 170.000 Euro

* 3 oder 4 Kinder: 200.000 Euro

* ab 5 Kinder: 220.000 Euro

Die maximalen Kreditbeträge für die Förderstufe „Klimafreundliches Wohngebäude – mit QNG“ betragen ab dem 16.10.2023:

* 1 oder 2 Kinder: 220.000 Euro

* 3 oder 4 Kinder: 250.000 Euro

* ab 5 Kinder: 270.000 Euro

[September 2023]

Sanierungsbedarf von Immobilien in Deutschland

ImmoSout24 hat Anfang September ausgewertet, welchen Energiestandard der deutsche Gebäudebestand aufweist und wie es um die energetische Sanierung von Immobilien steht. Die Highlights lauten:

  • Hoher Sanierungsbedarf: 42% der Immobilien auf ImmoScout24 haben eine Energieeffizienzklasse schlechter als D. 
  • Einbruch der Sanierungen: Die Anzahl der sanierten Objekte geht seit 2019 deutlich zurück. Gründe dafür sind eine zu weilen unklare Förderungs- und Gesetzeslage sowie die Krise am Bau. 
  • Sanierungen nach mittlerem Maß: Der Großteil der Immobilien erreicht nach einer Sanierung die mittlere Energieeffizienzklasse D.   

Dazu sagt Dr. Gesa Crockford, Geschäftsführerin von Immoscout24 „Wir beobachten aktuell bei der Sanierung von Immobilien noch eine Zurückhaltung. Das hat mehrere Gründe. Zum einen waren die KfW-Fördermittel zu schnell ausgeschöpft und zum anderen hat die Diskussion um das Gebäudeenergiegesetz eine große Verunsicherung verursacht. Hinzu kommen die angeschlagene Bauwirtschaft, die hohen Materialpreise als auch die gestiegenen Zinsen, die die Kosten zusätzlich in die Höhe treibenDie aktuelle Debatte für eine stärkere Regulierung der Mieten führt vermutlich zu weiterer Zurückhaltung bei Investitionen auf Seiten der Eigentümer:innen. Die Herausforderung besteht darin, Neubau und Sanierung parallel voranzutreiben, ohne dabei die Sozialverträglichkeit aus den Augen zu verlieren.“ 

Vielleicht kommen aus dem heute (25.09.2023) anstehenden Baugipfel wirklich neue und zielführende Impulse. Die Stimmung ist aber, so die ZDF Nachrichten (s. hier), krisenbehaftet. So haben zwei wichtige Verbände, „Haus und Grund Deutschland“ und der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW, ihre Teilnahme abgesagt. Der Gipfel kommt aus ihrer Sicht zu spät und viele Ideen, die von ihnen eingebracht wurden, hat die Bundesregierung nicht aufgenommen. Ferner seien die bisherigen Hilfen zu kleinteilig und es brauche einen „Wohnungsbau-Wumms“. Lassen wir uns überraschen…

Mehr Details zur Auswertung von Immoscout hier.

[September 2023]

DGNB-Schulung

Heute startete die dreiteilige Schulungsreihe bei der DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen).

An den drei Tagen geht es um die Themen:

  • Relevanz – Überblick zukünftiger Anforderungen – Warum nachhaltig bauen? (z. B. Klimawandel, Entwicklung der Energiepreise)
  • Nachhaltigkeit – Was heißt nachhaltig bauen?
  • Rechtliche Grundlagen (Klimaschutzziele, GEG, PV-Pflicht, Energieausweis)
  • Grundlagen der Energieberatung und Fachbegriffe (Gebäudetechnik und Gebäudehülle – Energiekonzepte, nachhaltige Produkte)
  • Energetische Bestandsaufnahme Umsetzung und Qualitätssicherung (Aufgaben und Verantwortlichkeiten, Energiestandards)
  • Förderungsmöglichkeiten (Beantragung) 

Morgen und am 26.09. finden Teil 2 und 3 statt.

[September 2023]

Was beeinflusst den Schufa-Score?

Capital berichtet, welche Kriterien die Schufa nennt, die den Score positiv oder negativ verändern. Dies sind unter anderem:

– Anzahl und Bestandsdauer von Girokonten und Kreditkarten

– Neue bzw. abbezahlte Ratenkredite

– Immobilienkredite

– Kauf auf Rechnung

– Umzug vor kurzer Zeit

– gemeldete Zahlungsausfälle

Die Schufa ist insbesondere bei einer Kreditanfrage oder auch einem Mietvertrag sehr relevant. Um selbst zu prüfen, was in der Schufa gemeldet ist bzw. dies bewertet wird, empfiehlt sich unter schufa.de eine Datenkopie nach Art. 15 DSGVO zu bestellen. Diese ist einmal im Jahr kostenfrei. Zudem findet sich auf schufa.de ein Score-Simulator. Hier kann mit wenigen Eingaben einen Score auch simulieren.

Wie genau die Schufa rechnet, also die Daten zueinander abgewogen werden, bleibt aber ein Betriebsgeheimnis. Auch welche Daten neben den o.g. noch einbezogen werden.

Nicht zu vergessen: gem. Finanztip ist jede 4. Schufa falsch (Stand 03/2019), was die Wichtigkeit der Überprüfung der eigenen Daten bei der Schufa zeigt (s. auch hier).

[September 2023]

Zinsdellen nutzen lohnt sich

Wie die Interhyp in ihrem Bauzins-Trendbarometer September festgestellt hat, sehen die dort befragten Expertinnen und Experten mehrheitlich aktuell eine Seitwärtsbewegung der Zinsen, die sich jetzt um die 3,75% und 4% stabilisieren sollten (alle Angaben hier auf Basis 10 Jahre Zinsbindung).

„Fast alle Marktteilnehmer gehen davon aus, dass die Konditionen für längere Zeit höher bleiben dürften. Zinspausen bedeuten keine Zinssenkungen. Das neue Zinsniveau ist gekommen, um vorerst zu bleiben“, so Mirjam Mohr, Vorständin Privatkundengeschäft bei Interhyp.

Durch eine ggf. neue Corona-Welle, den Ukraine-Krieg sowie eine sich möglicherweise zuspitzende Immobilienkrise in China ist ein hohes Schwankungspotenzial bei den Zinsen aber wahrscheinlich.

Somit ist es empfehlenswert, die immer wieder auftretenden Zinsdellen zu nutzen. Beispiel: bereits ein Zinsvorteil von 0,30%-Punkten bedeutet eine Ersparnis von EUR 9.000 (Grundlage: EUR 300.000 Darlehen). Auch längere Zinsbindungen, also z.B. 15 oder 20 Jahre fest, sind im Vergleich zu 10 Jahren fest wieder relativ günstig. Das reduziert in einer Anschlussfinanzierung das Zinsänderungsrisiko wie die Zinslast insgesamt unter Umständen deutlich.

Ein weiterer Tipp: rechtzeitig alle von Banken i.d.R. geforderten Unterlagen für einen Kreditantrag schon im Vorfeld vorbereiten. Wer hier gut aufgestellt ist, kann durch entstehende Zinsdellen kurzfristig agieren und so Zinsersparnisse erzielen.

[September 2023]

Gute Perspektiven am Immobilienmarkt für Käufer!

Trotz hoher Zinsen und steigender Mieten sind die Aussichten auf dem Immobilienmarkt gut, so Prof. Dr. Michael Voigtländer (Immobilienökonom beim Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln und Professor für VWL an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg), nachzulesen bei Capital.

Käufer können sich sogar die Inflation und das künftige Zinsumfeld bei der Finanzierung zunutze machen, denn die Perspektiven für den Immobilienmarkt sind gut.

Mehr zu den Fragen an Prof. Dr. Voigtländer, u.a. ob jetzt ein guter Zeitpunkt für einen Kauf ist, bei welchen Objekten lohnt sich kaufen mehr als mieten, steigen die Preise und Zinsen weiter etc., siehe im o.g. Bericht bei Capital.

[September 2023]